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  • Manuel Staubli

SYO - PART 1: WELCHER SHAPE PASST ZU DIR?

Aktualisiert: 15. Nov 2019


Es gibt verschiedene Aspekte die zu beachten sind (manche waren mir nicht bewusst beim Start meines Projekts):

Wird es ein Surfboard mit dem du die nächste Welle surfst?Wird es eher ein Deko-Artikel für deine Wohnung? (siehe Beitrag zu Deko-Board)

Falls du dein Shape-Projekt auch auf der Welle nutzen möchtest gibt es diverse Boardtypen: Longboard, Shortboard, Fishboard oder doch ein Malibu? Je nach Gusto und auf deine Surfskills zugeschnitten, gibt es diverse Möglichkeiten. Aber schrecke nicht davor zurück, einfach dein Board zu shapen – wie es dir gefällt. Dies gilt natürlich auch, wenn es ein Surfboard wird, das ein richtiger Hingucker wird in deiner Wohnung.

Du bist fündig geworden? Dann zeichne DEIN Brett, massstabgetreu auf Papier oder Karton. Halte alle Masse auf deinen Unterlagen fest, es erleichtert dir die Arbeit, wenn du alles für dich festhältst. TIPP: wenn du dein Board nicht frei Hand zeichnen möchtest gibt es hier eine tolle Auswahl an Druckvorlagen: https://www.blendingcurves.com/outline-templates

Cool, du hast deinen Shape gefunden, gezeichnet und bereits die nächste Entscheidung steht an: aus welchem Material soll dein Surfboard hergestellt werden? Da ich beim Bau meines Boards auf das Gewicht geachtet habe, gibt es eigentlich drei Optionen aus denen du eine Wahl treffen kannst: Polyurethan (PU), expandiertes Polystyrol (EPS) oder extrudiertes Polystyrol (XPS). Für mich war klar, dass ich mit XPS oder EPS arbeite, einerseits ist das Material recyclebar und andererseits kann es ausschliesslich mit Epoxidharz (folgt im Teil 3 – Shapen) verarbeitet werden, was wiederum bedeutet, weniger Geruchsentwicklung und hochwertigere Qualität des Harzes. Die Beschaffung von EPS oder XPS ist in der Schweiz ebenfalls einfacher (oft auch als Styropor bekannt), in den gängigen Baumärkten findest du eine grosse Auswahl an verschiedenen Massen und Qualitäten. WICHTIG: Achte darauf, dass du auf die Rohdichte des Materials beachtest – min. 30kg/m3. Hilfreiche Infos und Datenblätter hierzu findest du bei einem renommierten, schweizer Hersteller: https://www.swisspor.ch/

Wie du im nächsten Part Werkzeug- und Einkaufsliste erfährst, habe ich mich entschieden mein Board mit einer sogenannten „Sandwich“-Konstruktion zu bauen. Mir persönlich war es wichtig, jeden einzelnen Arbeitsschritt selbständig umzusetzen und diese Erfahrungen zu sammeln (es gibt aber auch Anbieter die sogenannte Surfboard-Blanks verkaufen – vorgefertigte Schaumboards zum Shapen).


Weiter zu Part II



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